Geschichte des Uetliberg und UTO KULM


Seit 1815 gibt es auf dem Uetliberg eine Gastwirtschaft. 1840 entstand das Kurhaus, das bis heute ausgebaut und zum Hotel und Restaurant UTO KULM erweitert wurde.

Der Uetliberg ist der Hausberg von Zürich und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Als nördlicher Abschluss der Albis-Bergkette erhebt er sich mit einer Höhe von 869.2 Metern über Meer, dem Uto Kulm, über die Stadt Zürich, Altstetten und den Zürichsee, auf der Südseite schliessen das Reppischtal mit Uitikon und Stallikon an. Geografisch gehört der Gipfel des Uetliberg zur Gemeinde Stallikon.

Gaststätten auf dem Uetliberg


Im Jahr 1210 wurde die Uotelenburg erstmals urkundlich erwähnt, benannt nach Uotilo, dem spätern Bayern-Herzog Odilo, der dem Uetliberg als seinem einstigen Besitz seinen Namen gab. 1267 zerstören angeblich die Zürcher unter Rudolf von Habsburg im Zuge der Regensberger Fehde die Uetliburg. Im Jahr 1812 wurde die Hochwacht Uetliberg aufgehoben.

1815 eröffnete in der ehemaligen Hochwacht ein Gastwirtschaftsbetrieb. 1838 erwarb Friedlich Bluntschli das Gipfelgebiet und liess den Zürcher Architekten Johann Caspar Breitinger das erste Kurhaus erbauen. Im Jahr 1840 eröffnete Friedrich Beyel das Gast- und Kurhaus Uetliberg. 1872 wurde die Uetlibergbahn-Gesellschaft gegründet und nur ein Jahr später kaufte der Hotelier Caspar Fürst den Berggasthof. 1875 eröffnete die Uetlibergbahn. Das bestehende Haus wurde vergrössert und nördlich davon ein Hotel errichtet. 1894 entstand der Aussichtsturm.

 

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1920 wurde die Uetlibergbahn stillgelegt. Zwei Jahre später nahm die neu gegründete Bahngesellschaft Zürich-Uetliberg den Bahnbetrieb wieder auf. 1923 erfolgte die Elektrifizierung der Bahnstrecke auf den Uetliberg. 1927 wurde das Hotel Uetliberg von der Stadt Zürich übernommen, der ETH-Lehrwald wird errichtet. Im Jahr 1935 erwarben die Brüder Niedermann, beide Grossmetzger in Zürich, das Hotel. 1943 wurde es abgebrochen.

1953 wurde der 75 Meter hohe Fernsehsendeturm erbaut, es fanden erste Versuchsausstrahlungen statt. 1954 wurde die Skisprungschanze Alt Uetliberg erbaut. 1967 erfolgte die Übernahme das Restaurants Gmüetliberg von der Bahngesellschaft. 1968 ersetzte ein 132 Meter hoher Sendeturm den Turm aus dem Jahr 1953. Im Jahr 1968 wurde der Friedhof Eichbühl fertiggestellt, ein bedeutendes Werk Schweizerischer Landschaftsarchitektur. 1973 gelangte das Hotel in den Besitz der Generalunternehmung Karl Steiner. Die Bahngesellschaft Zürich-Uetliberg und die Sihltalbahn fusionierten zur SZU. 1983 kaufte die Schweizerische Bankgesellschaft das Berggasthaus Uto Kulm.

1990 wurde der Aussichtsturm durch einen Neubau ersetzt. 1999 kaufte der Bündner Giusep Fry das Hotel mit Aussichtsturm.


Impressionen

Das Hotel und Restaurant UTO KULM bietet auf dem Uetliberg ein vielfältiges Spektrum an Angeboten und Möglichkeiten.

  • Die Geschichte des Uetlibergs

  • Wohl einmalig und einzigartig ist die Aussicht vom Uetliberg

  • Wohl einmalig und einzigartig ist die Aussicht vom Uetliberg